6. Dezember 2022

Rückschnitt von Schwarzen Johannisbeeren

Liebe Gar­ten­freun­din­nen, liebe Gar­ten­freunde,

die Früchte der schwar­zen Johan­nis­bee­ren sind über­aus gesund und rand­voll mit Mine­ral­stof­fen und Vit­ami­nen. Damit diese vital blei­ben und reich tra­gen, brau­chen sie einen regel­mä­ßi­gen Schnitt.
Schwarze Johan­nis­bee­ren tra­gen an den Sei­ten­trie­ben. Diese wer­den nach der Ernte abge­schnit­ten. Wenn genü­gend neue Triebe am Boden vor­han­den sind, kann man bis dort­hin zurück­schnei­den. Ansons­ten wer­den alle Ver­zwei­gun­gen bis auf eine ein Höhe von ca. 40 cm ein­ge­kürzt. Es ist aber auch mög­lich, nur bis zum ers­ten Jung­trieb zu schnei­den. Äste die steil in die Höhe spie­ßen, wer­den eben­falls ent­fernt.
Man lässt an neuen Boden­trie­ben immer nur so viel ste­hen, wie als Ersatz für die die alten gebraucht wer­den.
Die ältes­ten Haupt­triebe sind regel­mä­ßig zu ent­fer­nen. Über­al­terte Triebe erkennt man daran, dass sie nur noch küm­mer­li­che Jah­res­triebe her­vor­brin­gen und im Ver­gleich zum Vor­jahr eine deut­lich dunk­lere Farbe haben.

Gene­rell ist zu beach­ten, dass alle kran­ken, beschä­dig­ten oder sich kreu­zende Sei­ten­triebe zu ent­fer­nen sind.
Beim Aus­lich­ten im August hat man den Vor­teil, dass man im belaub­ten Zustand bes­ser erkennt, was zu dicht steht. Im unbe­laub­ten sieht der Strauch viel luf­ti­ger aus.
Der Haupt­schnitt erfolgt dann im Spät­win­ter oder zei­ti­gen Früh­jahr. Sobald Äste und Haupt­triebe älter als 4 Jahre sind, ent­fernt man davon jähr­lich 2 – 3 dicht über dem Boden.

Ihre Fach­be­ra­te­rin Andrea Neu­kirch­ner
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